


Starke, zarte MännerhautWas zeichnet eine wirklich „männliche Pflege“ aus? Etwa der herbe Duft? Oder die markante Verpackung? Nein, eine Hautpflege für Männer sollte den besonderen Bedürfnissen der Männerhaut speziell angepasst sein. Denn Männerhaut und Frauenhaut unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Und obwohl Männerhaut generell etwas robuster ist, hat sie doch auch ihre empfindlichen Seiten. Die kleinen UnterschiedeEin Grund für die zahlreichen physikalischen und anatomischen Unterschiede zwischen Männerhaut und Frauenhaut ist das männliche Hormon Testosteron. Eine optimale Pflege für den Mann muss diese besonderen Eigenschaften berücksichtigen … Mehr Talgdrüsen und größere Poren: Männerhaut produziert im Vergleich zur Haut von Frauen ungefähr doppelt so viel Talg. Deshalb haben Männer häufig mit fettiger, glänzender Haut, Hautunreinheiten und Mitessern (offene Komedone) zu kämpfen, die entstehen, wenn der Talg nicht abfließen kann und die Hautporen verstopfen. Mehr Schweißdrüsen und anderer pH-Wert: Männer schwitzen stärker als Frauen und der pH-Wert ihrer Haut liegt im Bereich von 4,5 - 5,5. Damit ist er etwas saurer als der durchschnittliche pH-Wert von Frauenhaut. Dickere Haut und anderes Bindegewebe: Männerhaut ist etwa 20% dicker als Frauenhaut. Dieses „dicke Fell“ macht Männerhaut zwar robuster, aber sie braucht auch mehr Energie. Die Dermis (Lederhaut) von Männern enthält außerdem mehr elastische Fasern, wodurch die Haut fester wird. Dieser Unterschied im Bindegewebe hat auch Auswirkungen auf den Alterungsprozess von Männerhaut: Sie altert erst später, dann aber schneller und intensiver.
Eine haarige Angelegenheit![]() Männer sind deutlich häufiger von anlagebedingtem Haarausfall betroffen als Frauen. Für diesen Unterschied ist ebenfalls der männliche Hormonhaushalt verantwortlich. Denn der Grund für den anlagebedingten Haarausfall, der vielen Männern zu schaffen macht, ist eine vererbte „Überempfindlichkeit“ der Haarwurzeln gegenüber einem männlichen Hormon (Androgen) – genauer gesagt gegenüber DHT, das aus dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron entsteht. Diese „Überempfindlichkeit“ der Haarwurzeln gegenüber dem Androgen bildet sich erst mit der Zeit heraus. Dabei sind bestimmte Stellen auf der Kopfhaut besonders anfällig: Ganz typisch für den anlagebedingten Haarausfall beim Mann sind bestimmte Problemzonen, die sich schubweise entwickeln: die sogenannten „Geheimratsecken” und die „Tonsur” (die kahle Stelle auf dem Hinterkopf). Beim fortgeschrittenen Haarausfall bleibt dann nur noch ein Haarkranz am Hinterkopf bestehen. Mehr über Haarausfall bei Männern und Frauen erfahren Sie in unserem speziellen Dossier zum Haarausfall.
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Wann ist ein Mann ein Mann?Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon (Androgen). Es ist verantwortlich für viele körperliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Und auch die unterschiedlichen strukturellen Eigenschaften der Haut sind auf das Testosteron zurückzuführen. ![]()
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