


Durst auf GesundheitHaben Sie manchmal eine „Sahara-Haut”? Spannt Ihre Gesichtshaut unangenehm, juckt und ist rau wie Sandpapier? Dann fehlt Ihrer Haut etwas ganz Entscheidendes. Aber trockene Haut ist nicht einfach gleich trockene Haut. Denn das Gefühl einer trockenen Haut kann zwei ganz unterschiedliche Ursachen haben: Entweder fehlen hauteigene Lipide (Fette) oder die Haut verfügt nicht über genug Feuchtigkeit. Nur wenn Sie diesen wichtigen Unterschied kennen, können Sie mit Ihrem Pflegeverhalten diese Mangelerscheinungen ausgleichen. |
Darf’s ein bisschen mehr sein?
Spannt Ihre Haut zwei bis drei Stunden nach dem Eincremen schon wieder, dann ist die Pflege nicht reichhaltig genug. Wenn Ihre Haut aber einige Zeit nach dem Auftragen der Pflege zu glänzen beginnt, enthält sie zu viele Lipide oder Fette, die von der Haut nicht richtig aufgenommen werden können. |
Wasser marsch für feuchtigkeitsarme Haut!Wasser ist das Lebenselixier für unsere Haut. Schon deshalb, weil die oberste Hautschicht (Epidermis) aus ca. 65% Wasser besteht und die darunterliegende Lederhaut (Dermis) sogar aus etwa 85%. Doch wie kann es dann überhaupt zu einem zu niedrigen „Wasserstandspegel” in Ihrer Haut kommen? Was ist die Ursache? Zwei Eigenschaften sind für den Feuchtigkeitsgehalt in der Haut zuständig: Zum einen sind dies die natürlichen Feuchthaltefaktoren, die das Wasser in der Hornschicht (der obersten Schicht der Epidermis) binden und wie in einem Schwamm festhalten. Zum anderen hat die Hornschicht selbst eine Barrierefunktion, die den normalen Wasserverlust (ca. 0,5 Liter pro Tag) über die Haut nach außen reguliert. Wird nun die Hornschicht durch äußere Faktoren wie z.B. sehr trockene Luft oder zu aggressive Reinigung belastet oder gar geschädigt, hat dies zwei Auswirkungen: Einerseits fehlen der Haut nun genug natürliche Feuchthaltefaktoren. Und andererseits wird die Barrierefunktion geschwächt, wodurch der natürliche Wasserverlust steigt. Diese beiden Faktoren verstärken sich gegenseitig, so dass sich der Zustand der feuchtigkeitsarmen Haut immer weiter verschlimmert. Wie verhält sich die Haut? Fehlt der Haut Feuchtigkeit, entstehen unangenehme Spannungsgefühle und ihre Elastizität nimmt ab. Die Folge sind nicht nur Hautirritationen, sondern auch feine Trockenheitsfältchen, die sich unabhängig vom Alter bilden und besonders im Wangenbereich sichtbar werden können. Was kann ich dagegen tun? Um die „Durststrecke” feuchtigkeitsarmer Haut zu beenden, wird ihr zusätzliche Feuchtigkeit zugeführt. Diese wird in die entsprechenden Hautschichten transportiert und dort von speziellen Wirkstoffen gebunden, die den natürlichen Feuchthaltefaktoren ähneln. ![]() So wird die Haut beruhigt und geglättet – sie ist wieder elastisch und spannt nicht mehr. Das Ergebnis ist ein gekräftigtes, schönes Hautbild mit frischem Teint. Reichhaltige „Pflege-Pflaster” für lipidarme HautDie hauteigenen Fette (Lipide) sind für unsere Haut ebenso wichtig, wie eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung. Sie machen die Haut nicht nur schön geschmeidig, sondern sind auch ein wesentlicher Bestandteil der schützenden Barrierefunktion (Hydro-Lipidfilm). Was ist die Ursache? Die Talgdrüsen und andere spezielle Zellen (die Keratinozyten in der Epidermis) produzieren zwei Arten von Lipiden, die im Idealfall für einen optimalen Lipid-Haushalt in der Haut sowie einen intakten Hydro-Lipid-Film und damit für Geschmeidigkeit sorgen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Lipidproduktion der Talgdrüsen ab. Die Haut wird also ganz natürlich immer lipidärmer und damit trockener. Eine zweite Ursache für den Lipidmangel kann ein Mangel an epidermalen Lipiden sein, die von den Keratinozyten hergestellt werden. Sie sind der „Zell-Kleber” zwischen den Hautzellen und sorgen für geschmeidigen Zusammenhalt. Wenn zu wenig von diesen Lipiden vorhanden sind, entstehen „Löcher” in der schützenden Lipidschicht und die Haut reagiert empfindlicher auf schädliche Einflüsse von außen. Wie verhält sich die Haut? Verfügt Ihre Haut über zu wenig hauteigene Fette, ist sie rau und spröde – Spannungsgefühle, Hautreizungen und Rötungen sind die Folge. ![]() Ein sicheres Zeichen lipidarmer Haut ist auch die Bildung von kleinen, trockenen Schüppchen und eine dünne Hautstruktur, durch die Blutgefäße durchscheinen können. Im Extremfall juckt die Haut häufig oder brennt sogar. Jetzt braucht die Haut unbedingt ein beruhigendes „Pflege-Pflaster”! Was kann ich dagegen tun? Ein erster Schritt ist natürlich die Zufuhr von hochwertigen Lipiden, die Ihre Haut wieder schön geschmeidig pflegen und beruhigen. Aber wäre es nicht besser, statt nur passiv zu reagieren, zusätzlich der Haut aktiv zu helfen, selbst wieder mehr Lipide zu produzieren? Eine optimale Pflege hat genau diese Wirkung: Sie kurbelt die hauteigene Lipidproduktion an und versetzt trockene Haut so in die Lage, ihren individuellen Bedarf an hauteigenen Fetten in Eigenregie zu decken. Dann wird der wichtige Schutzfilm gestärkt und Schuppen, Rötungen und Spannungsgefühle verschwinden. Auf der nächsten Seite finden Sie ausführliche Informationen über den Alterungsprozess der Haut und darüber, wie Sie ihn selbst beeinflussen und verlangsamen können.
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![]() Zum aus der Haut fahren!
Körperhaut unterscheidet sich von Natur aus von der Gesichtshaut durch eine geringere Talgproduktion und damit auch durch einen schwächeren Schutzfilm. Wenn häufiges Duschen und Baden sowie eine zu aggressive Reinigung und mechanische Belastungen hinzu kommen, trocknet die Haut aus. Sie zeigt dann die gleichen Symptome, wie trockene Gesichtshaut: Schuppenbildung, Rötungen, Trockenheitsfältchen und vor allem Spannungsgefühle. Hier schafft eine spezielle Körperpflege Erleichterung, die den Schutzfilm stärkt und der Haut Feuchtigkeit und hautähnliche Lipide zuführt. VICHY Produkte zu diesem Thema:
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